Hast du dich jemals gefragt, wie es wäre, eine eigene smarte Wohnung oder Haus zu haben, das du alles in einer Oberfläche darstellen und verwalten kannst? Alles, was du brauchst, ist Home Assistant – die Open-Source-Plattform, die dir dabei hilft, dein Zuhause zu automatisieren und organisieren.

Home Assistant ist im Grunde genommen dein persönlicher Haus-Butler. Er hilft dir, dein Haus mit verschiedenen intelligenten Geräten und Services zu verbinden und das Ganze einfach zu steuern. Mit Home Assistant kannst du zum Beispiel das Licht, die Klimaanlage, die Sicherheitskameras, Schlösser wie NUKI und sogar das Entertainment-System zu steuern.
Home Assistant ist auch perfekt für die Überwachung von Energieerträgen die du mittels ZigBee (Protokoll) einbinden kannst. Du kannst damit auch deine Balkonkraftwerk Erträge überwachen und Stromfresser im Haushalt via Energiemessgeräte von ZigBee aufspüren.

Außerdem kannst du auch echt gut Philips Hue Lichter steuern. Das bedeutet, dass du die Beleuchtung deines Zuhause automatisieren und an deine Bedürfnisse anpassen kannst. Mit Home Assistant kannst du Szenen erstellen, die automatisch das Licht an- und ausschalten oder die Farbe und Helligkeit anpassen, um die perfekte Atmosphäre zu schaffen. Auch ich bin total begeistert von der Fülle der Funktionen und nutze die App jeden Tag. Um das ZigBee Protokoll jedoch zu nutzen zu können, benötigst du den Phoscon ComBee II USB-Stick.

Ich selbst nutze Philips Hue, Nuki, tibber, AhoyDTU und viele andere Smart Home Geräte in Home Assistant. Man kann auch die Google Dienste mit einbinden – das habe ich jedoch bislang nicht geschafft. Weißt du da vielleicht mehr? Dann schreibe es mir in die Kommentare.
Meinen Strom kann ich in übrigens über tibber auslesen und diesen in Home Assistant anzeigen lassen. Hier werden wirklich alle Daten gespeichert. Über die selbstgebaute AhoyDTU und meinem Hoymiles HM-600 Wechselrichter kann ich via Schnittstelle MQTT die Daten für Home Assistant bereitstellen. Das klappt echt gut und vielleicht mache ich mal ein Tutorial draus 🙂
Home Assistant ist super einfach einzurichten und zu verwenden. Es funktioniert auf verschiedenen Plattformen wie Raspberry Pi, Linux, macOS und Windows. Energieschonender und wahrscheinlich am simpelsten ist es natürlich wenn du das ganze auf dem Raspberry Pi installierst. Denn dieser frisst wenig Strom und kann 24/7 laufen.
Und wenn du mal unterwegs bist, musst du dich auch nicht um dein Zuhause sorgen. Denn mit der mobilen App von Home Assistant kannst du dein Zuhause von überall aus steuern und Benachrichtigungen erhalten, wenn etwas passiert.
Hol dir Home Assistant und lass dein Zuhause zu deinem persönlichen Butler werden!
Meine Erfahrung mit Home Assistant ist gerade mal ein Jahr her, trotzdem möchte ich das die App nicht mehr missen!